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Verantwortung

Kinderprojekt in Nicaragua

Für unsere Unterstützung von Kindern in Nicaragua haben wir uns entschieden, weil wir aufgrund der familiären Bindung einen engen, direkten Bezug zu diesem wunderschönen, jedoch leidgeplagten Land haben. Nicaragua ist das zweitärmste Land Lateinamerikas. In Nicaragua müssen ca. 85 % der Bevölkerung mit weniger als 2,- US-Dollar pro Tag auskommen, ca. 50 % davon mit einem Dollar oder weniger. Die Notleidenden in diesen Lebensumständen sind in der Regel die Kinder. 20 % der nicaraguanischen Kinder im Schulalter gehen nicht zur Schule, weil es oft an den einfachsten Mitteln fehlt. Nur ca. 30 % der Schüler erreichen überhaupt einen Schulabschluss. Vielen Kindern bleibt nach dem Abschluss der Grundschule (6. Klasse) der Besuch einer weiterführenden Schule verwehrt. Eine gute schulische Ausbildung ist für ein Kind jedoch die wichtigste Voraussetzung für eine bessere Zukunft und für ein besseres Leben. Denn Bildung ist ein Kapital, das ihm keiner nehmen kann und mit dem ihm alle Wege offen stehen. In Nicaragua erhalten allerdings gerade die Schulen auf dem Land von staatlicher Seite keinerlei finanzielle Zuwendung. Daher unterstützen wir Grundschulen in 3 besonders bedürftigen Regionen. Es sind die Schulen in Casares, La Trinidad und La Concepción.

Im Januar des vergangenen Jahres hatten wir in unserem Spendenglas einen Betrag von 5.817,39 € (gesammelt innerhalb von 2 Jahren von und mit unseren Kunden hauptsächlich in unseren beiden Geschäften – Wismar und Rostock). Die genannten 3 Grundschulen haben wir unterstützt mit:

  • je einem Kopiergerät (Nutzung für einen längeren Zeitraum ist abgesichert)
  • Ventilatoren für die Klassenräume
  • 450 Schülerpaketen
  • je eine kleine Schulbibliothek an Nachschlagewerken sowohl für Schüler als auch für Lehrer
  • Wandfarbe für eine Schule
  • Basispaketen für besonders bedürftige Familien

Für unsere nächste Spendenmaßnahme für diese 3 Schulen sind bereits weitere konkrete Vorhaben in der Planung. Neben der weiteren Unterstützung mit materiellen Dingen wie z. B. Schultafeln haben wir vor, Schülern den Besuch einer weiterführenden Schule nach Abschluss der Grundschule zu ermöglichen. So haben diese Kinder eine reelle Chance auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz und damit auf einen Arbeitsplatz. Die Umsetzung dieses Vorhabens wird gerade geprüft, denn es gibt viele Kriterien, die zu berücksichtigen sind.

Unser oberstes Prinzip ist, das Projekt selbst vor Ort umzusetzen. Dies ist mit viel Arbeit verbunden. Nur so haben wir jedoch die Garantie, dass alles dort ankommt, wo es eingesetzt werden soll. Denn jeder Cent zählt und ist Gold wert!

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